anl Anlenkungen

    Seite/Höhe

        Eigentlich wäre für diese edlen Teile eine Pull-Pull Anlenkung angemessen gewesen.
        Ich scheue jedoch die Fummelei, 4 Fäden in einer fast 1 m langen "Freileitung" zu verlegen
        und wählte die zweitbeste, Pull-Push ,Lösung:

        Als Fäden verwende ich keine Kevlarfäden (mehr): bei der geringsten Scheuerstelle lösen sie sich auf.
        Ich verwende Fäden, die man um wenige Cents im Anglerzubehör unter dem Begriff "Vorfach" bekommt.

        Als Gegenzug waren die in der Bauanleitung empfohlenen Gummiringe in den Anfängen der DLG Fliegerei
       durchaus üblich.
       Die Gefahr, dass sie durch die Sonneneinstrahlung porös werden, die Spannung verlieren
        und (natürlich genau während eines Wettbewerbsdurchganges) abreissen, ist sehr groß.

      Besser ist  die, von den Freifligern in den 60-igern erfundene, "Feder" aus 0,3 mm Stahldraht
       Je länger der Mittelteil, desto weicher und umgekehrt.

    Am Ruderende eine Schlaufe oder einen Knopf binden., das vordere Ende auf einen (0,5mm) Stahldraht kleben
   und in den Rumpf "einfädeln".
    Servos auf "neutral", Faden hinten einhängen, und vorne am Servohebel "anbinden" und mit Kleber sichern.
    Für "Feineinstellungen" lege ich am Ruderhorn etwas bei.....

    Flaperons:

        mit Bowdenzug Innenrohr und 0,8 mm Stahldraht ginge es auch.....

    aber für ein solches Hightech Produkt sollten es schon Kohle Schubstangen sein:

    Ich nehme 2 mm Kohlestäbe und schleife sie an den Enden ca. 20 mm flach an.
    Ruderseitig befestige ich 0,8 mm Stahldraht mit Schrumpfschlauch und Sekundenkleber.
    Servoseitig 1,0 mm Stahldraht.

   Da ich für Testzwecke sehr of t einen Rumpf des Herstellers A mit der Tragfläche des Herstellers B
   kombiniere, mache ich die Schubstangen  mit einer halben Lüsterklemme "einstellbar".
   Passt die Schraubbefestigung der Fläche nicht, klebe ich ein 3 mm Sperrholzstück unter die
   Flächenauflage und schneide ein (zusätzliches) Gewinde hinein...

        Foto