flf Vorbereiten der Tragfläche

    Befestigung am Rumpf:

        Der allererste Arbeitsgang, für den vorgesehenen 4 mm Dübel in der Nasenleiste ein Loch zu bohren, war zugleich der schwierigste:
            mit herkömmlichen Werkzeug (Handbohrmaschine) ist es fast unmöglich, ein (gerades) Loch durch die harte Kohlenasenleiste
            und das dahinterliegende Harz zu bohren..
        Als es geschafft war, hat sich herausgestellt, dass die Bohrung im Rumpf um ca. 0,5 Millimeter mit der in der Tragfläche differierte.
        Um eine Befestigungsschraube ( ich verwende 4 mm Kunsttoffschrauben)  eindrehen zu können, hätte ca. 1 mm von der Nasenleiste abgeschliffen werden müssen.
        Da genügend "Fleisch" in der "Wurzelrippe" vorhanden war, habe ich ein neues Loch (7 mm vor dem originalen) in die Fläche
        gebohrt und damit sicher dazu beigetragen, den empfohlenen Schwerpunkt zu erreichen.....

    Flaperons:

         Die in der Bauanleitung etwas pompös "GIGA-Flaps" genannten Klappen, sind super (fertig) ausgeführt und für den Einsatz als "Trilerons"
         vorbereitet:
        Um diesen Effekt zu erreichen, müssen sie am Beginn der auslaufenden Kontur bis zum Scharnier aufgeschnitten werden und mit Klebeband wieder
        "verbunden"  werden.

        Zeichnung

       Foto

    Wurfhilfe

        der empfohlene (und als Zubehör beiliegende) Kohlestift ist die DLG Wurfhilfe , die die beste Krafteinleitung für den Drehwurf darstellt.
        Ich selbst habe damit schlechte Erfahrungen gemacht, da ich einige (sündteure)  Schalenflächen zerstört habe, weil ich aus Ehrgeiz, noch
        höher zu kommen, den Stift "umkrallt" habe und nicht rechtzeitig losgelassen habe.
        Ich bin dann auf die Zach'schen Fingermulden umgestiegen, bei denen sich die Finger bei Überbelastung "automatisch öffnen", und verwende
        jetzt als  Kompromiss die sogenannten Wurfwinglets.

        Auch mit meinen stärksten Lichtquellen konnte ich den Verlauf des Holmes nicht ( wie in der Bauanleitung empfohlen) "lokalisieren".
        Für das Winglet habe ich einfach einen 3 mm breiten Schlitz in das Ohr geschnitten, das Winglet eingeklebt und mit Kohlerovings "gesichert".

            Zeichnung

            Foto

    Als Gewichtsausgleich für die Wurfhilfe musste ich 4 Gramm in die rechte Fläche kleben und bin auf ein Tragflächen Endgewicht von 140 Gramm gekommen.

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